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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
- Fachhochschule Südwestfalen, 18.07.2002
Der perfekte menschliche Roboter ist
noch nicht in Sicht
Student der Fachhochschule Südwestfalen untersucht Entwicklungsstand
und -trends von Service- und Humanrobotern in seiner Diplomarbeit
In der Welt des Kinofilms gibt es sie schon: humanoide
Roboter, die wie ein Mensch denken und handeln können, die unliebsame
Arbeiten verrichten und eigenständig Entscheidungen treffen können.
In der wissenschaftlichen und technischen Welt ist man von der perfekten Realisierung
dieser Roboter allerdings noch entfernt, fand Dipl.-Ing. Thomas
Müller von der Fachhochschule Südwestfalen jetzt heraus. Im Rahmen seiner
Diplomarbeit ging Thomas Müller der Frage nach, ob die Robotertechnik
in der Lage ist, ältere Menschen zu unterstützten oder gar zu pflegen.
Zu diesem Zweck erstellte er eine Marktanalyse und untersuchte Entwicklungstrends von
Service- und Humanrobotern.
Die Bevölkerung in den Industrieländern wird immer älter. Bereits im Jahre 2020 werden
mehr als 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland und Japan älter als 65 Jahre sein.
Damit einher geht ein hoher Anstieg der Gesundheitskosten, die
langfristig nur zu finanzieren sind, wenn industrielle Methoden und Techniken eingesetzt
werde, beispielsweise Humanroboter bei der Pflege und Unterstützung älterer
Menschen.
Japan, so ein Ergebnis der Diplomarbeit, arbeitet
verstärkt an der Entwicklung dieser Roboter. Der Humanroboter Asimo von Honda
ist ein eindrucksvolles Beispiel. Auch wenn dieser der Gestalt eines Menschen mehr und
mehr ähnelt, so ist seine Intelligenz doch noch sehr gering. Gerade in der Weiterentwicklung
der Künstlichen Intelligenz liegt aber ein wesentlicher Schlüssel für
den zukünftigen Fortschritt. Einem älteren Menschen das Essen zu reichen, den Pfleger
beim Waschen des Menschen zu unterstützen, ist derzeit durch einen
Roboter technisch und wirtschaftlich noch nicht möglich. Anders sieht es aus, wenn es darum geht, der Vereinsamung
älterer Menschen vorzubeugen. Mit Aibo dem
Roboterhund oder Necoro der Roboterkatze gibt es zwei "Haustiere",
denen in gewisser Weise Aufmerksamkeit entgegengebracht werden muss und die als pflegeleichte
Gefährten älterer Menschen dienen können.
"Die Computertechnologie ist heute so weit", ist sich Thomas Müller
sicher, "dass es in naher Zukunft mit Sicherheit einen
Technologiesprung geben wird, der auch der Entwicklung der Humanroboter zugute kommt. Bis
dahin ist es wichtig, nicht nur kleine Ziele zu erreichen, sondern das Gesamtziel,
den autonomen, selbst denkenden und entscheidenden humanoiden Roboter zu
realisieren, nicht aus dem Auge zu verlieren."
Eine Einschätzung, die auch sein Betreuer, Prof. Dr. Heinrich Reents vom
Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Südwestfalen voll unterstreicht.
Zu dieser Mitteilung existieren Bilder im WWW. Siehe * http://idw-online.de/public/zeige_bild?imgid=5079
Dipl.-Ing. Thomas Müller mit seinen Betreuern (v.l. Dipl.-Ing. Werner
Schneider, Prof. Dr. Heinrich Reents und Prof. Dr. Eva Schönfelder
Informationsd Wissenschaft - idw
- Pressemitteilung - Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatis IPA, 27.02.2004
Der intelligente Roboter zieht ins smarte
Haus
Wenn ein intelligenter Roboterassistent ins intelligente Haus
zieht, gewinnt das Haus Hände und Beine und der Roboter neue Fähigkeiten. Für einen
Probelauf zog der mobile Roboterassistent Care-O-bot® II aus Stuttgart Ende Februar in
das Wohnlabor des "inHaus"-Innovationszentrums für intelligente Haussysteme,
Duisburg. Das erste "Probewohnen" verlief vielversprechend. Seine Fähigkeiten
stellt Care-O-bot II jedoch nicht nur in Duisburg unter Beweis. Er wird auch vom 18. bis
24. März auf derCeBIT in Hannover zeigen, was er kann.
An manchen Tagen fällt das Gehen etwas schwerer. "Heute ist so ein Tag", denkt
sich Else Meier. Erleichtert lässt sich die Siebzigjährige auf ihr Sofa
sinken. Etwas zu Trinken wäre nicht schlecht: "Care-O-bot: Bring
mir bitte Orangensaft!" "Ich überprüfe den Saftvorrat."
Der Roboter nimmt Verbindung zur Küche auf. "Orangensaft nicht vorhanden.
Bitte wählen Sie ein anderes Getränk" Neben dem durchgestrichenen Symbol
für Orangenaft erscheinen auf seinem abnehmbaren Touchscreen die Zeichen für
Apfelsaft,
Birnensaft und Wasser. Else Meier drückt auf "Apfelsaft".
Der Roboter bestätigt und fährt in die Küche, um das Gewünschte zu holen. Kurze Zeit
später kommt er mit einem Glas und dem Saft zurück und stellt beides vor Else Meier
auf den Couchtisch. Else Meier ist eine fiktive Person. Den
Roboter und das intelligente Haus, das den Inhalt seines Kühlschranks kennt, gibt es tatsächlich.
"Care-O-bot®" ist eine Entwicklung des
Fraunhofer IPA, Stuttgart, das intelligente Haus gehört zum Fraunhofer IMS,
Duisburg. Eine Kostprobe davon, wie es aussehen kann, wenn ein mobiler Roboterassistent in
ein intelligentes Haus "einzieht", gab es am
20. Februar im Zentrum für intelligente Haussysteme "inHaus" in Duisburg. Das
Fraunhofer IMS und seine Partner nutzen "inHaus" für die
Entwicklung und Erprobung von Technologien und Anwendungen für das
Wohnen, Leben und Arbeiten in einem "Smart Environment" - in einer Umgebung, in
der vernetzte, teil- und vollautomatisierte sowie ferngesteuerte Funktionen für Komfort
sorgen, Ressourcen wie Brennstoffe und Wasser einsparen und Sicherheitsstandards auf ein
neues Niveau heben.
Vernetzt mit dem umgebenden "Smart Garden"
beherbergt das "inHaus"-Testgebäude ein für Anwendungs- und
Marktforschungstests eingerichtetes "Wohnlabor". Das "Werkstatthaus"
nebenan ist mit einer
Smart-House-Werkstatt, zwei Testlaboren, einem Beratungsarbeitsplatz, einem
Teleservice-Arbeitsplatz und dem "inHaus"-Büro ausgerüstet. Hier finden
Techniktests und Optimierungsarbeiten an der Technik im
Zusammenspiel mit dem "inHaus-Wohnlabor" statt. In das Wohnlabor integriert sind
vernetzte Endgeräte wie Licht-, Heizungs- und Temperaturregler, Haushaltsgeräte,
Unterhaltungselektronik, Sensoren/Aktoren, Verbrauchsmessgeräte oder Alarmanlagen. "Das
intelligente Haus um einen Roboterassistenten mit Arm zu ergänzen ist nur der
nächste logische Schritt", stellt Birgit Graf vom Fraunhofer IPA
fest. "Der frei bewegliche Roboterassistent erweitert die vorhandene, ortsfeste
intelligente IT-Struktur um ein handelndes Element." So muss der
Kaffee nicht schon am Vorabend in die Maschine, wenn die allein lebende Else Meier
morgens von Kaffee-Duft geweckt werden will. Auch die Pizza für das Abendessen des
berufstätigen Ehepaars nebenan kann tagsüber im Gefrierschrank bleiben. Rechtzeitig vor
deren Heimkehr bestückt der Roboter den vernetzten Backofen und schaltet ihn ein. Vorher
hat er bereits die fertige Wäsche aus der Waschmaschine genommen
und den Geschirrspüler ausgeräumt.
Im Moment sind solche Szenarien noch Zukunftsmusik, doch
wenn es nach den Fraunhofer-Forschern geht, muss das nicht so bleiben. Das
Innovationszentrum "inHaus" startete 2001 als fünfjähriges Gemeinschafts-
projekt des Fraunhofer IMS mit 17 renommierten Unternehmen. Bereits jetzt ist eine
Erweiterung der Testanlage geplant. Care-O-bot® II ist eine
Weiterentwicklung des 1997 gebauten Care-O-bot®. Dessen
mobile Plattform und das Navigationssystem haben sich unter anderem in
drei Robotern bewährt, die seit März 2000 im täglichen Einsatz die Besucher des Museums
für Kommunikation in Berlin unterhalten. Die zweite Generation des
Care-O-bot® verfügt im Gegensatz zu den Vorgängermodellen zusätzlich
über einen Manipulatorarm, einen Sensorkopf und eine
aktive Gehhilfe. Der Arm mit sechs Freiheitsgraden und einer Reichweite
von etwa einem Meter ist speziell für Haushaltsaufgaben konzipiert. Seine Befehle
empfängt Care-O-bot II® über ein abnehmbares Bedienpanel mit Touchscreen
und integriertem Mikrofon für Sprachbefehle. Über das
einfach und intuitiv bedienbare Panel kann der Benutzer die Aktionen des
Roboters auch dann überwachen, wenn er sich nicht im
selben Raum aufhält. Das mobile Assistenzsystem orientiert sich im Raum mit Hilfe einer
Umgebungskarte und seiner ausgefeilten Sensorik. Dynamischen
Hindernissen weicht es aus, ohne das eigentliche Ziel
aus den Augen zu verlieren.
Bevor sich der Roboter jedoch auf einen Befehl hin auf den Weg macht,
plant er zunächst alle auszuführenden Schritte bis ins Detail. So beinhaltet
beispielsweise Else Meiers einfacher Befehl "Bring mir Orangensaft" ein
ganze Anzahl von Einzelaktionen: Der Roboter muss nicht
nur überprüfen, ob überhaupt noch Orangensaft im Haus ist und eventuell eine Alternative
anbieten. Er muss auch in Erfahrung bringen, wo sich der
Saft befindet, dorthin gelangen, Zimmer- und Schranktüren öffnen, das Getränk erkennen,
greifen und transport- sicher verstauen, ein Glas für den Saft nicht vergessen, das Glas
orten, dort hin fahren ... und schließlich Saft und Glas unbeschadet an der gewünschten
Stelle absetzen. Bevor Care-O-bot® II einen Befehl
ausführt, bestätigt er ihn akustisch. Während der
Ausführung nimmt er seine Umwelt mit seiner Onboard-Sensorik wahr und passt alle
Handlungen kontinuierlich an die aktuellen Gegebenheiten an. Die zielgerichtete und
zuverlässige Manipulation von Objekten ermöglicht ein neuartiges Sensorsystem, bestehend
aus einer Kamera und einem neigbaren Laserscanner. Die Kamera
und das zugehörige Bildverarbeitungssystem identifizieren die Objekte, der Laserscanner
vermisst sie zusammen mit der Umgebung. Aus diesen
Daten generiert ein Bahnplanungsalgorithmus den optimalen Greifpfad für den Roboterarm.
Neben Hol- und Bringdiensten und dem Aufheben oder Anreichen von Gegenständen kann
Care-O-bot® II auch weitere Aufgaben ausführen: Die Haustechnik
steuern, vergessenen Herdplatten ausschalten, Besucher
hereinlassen, als Kommunikationsschnittstelle zu Familie und Freunden, aber auch zu medizinischen
und öffentlichen Einrichtungen dienen, die Vitalfunktionen überwachen
und im Falle eines Falles einen Notruf
absetzen oder einfach nur an die Einnahme von Medikamenten oder den
Geburtstag der Tochter erinnern. Ist nicht nur
eine Gedächtnisstütze gewünscht, bietet sich der Roboter als Gehhilfe
an. Er ist in diesem
Modus ebenso einfach handzuhaben wie nichtmotorisierte Gehhilfen, bewegt sich im Gegensatz
zu diesen jedoch selbstständig, passt sich dabei der Geschwindigkeit seines Benutzers an,
führt ihn zum gewünschten Ziel und weicht dabei Hindernissen aus. Eine
smarte Umgebung macht einige dieser Funktionen überhaupt erst möglich und vereinfacht
viele. So verraten beispielsweise Smart-Labels nicht nur, was im Haus ist, sondern auch wo
es sich befindet. Der Roboter erhält diese Informationen über Funk. Ähnlich
kommuniziert er mit intelligenten Mikrowellengeräten, Gefrierschränken, Waschmaschinen,
Licht und Heizung oder der
Überwachungs- und Schließanlage der Haustür.
Realisiert sind jedoch erst die Navigation, die Handlungs- und
Bahnplanung, das Ausführen von Hol- und Bringdiensten, eine einfache
Mensch-Maschine-Schnittstelle und die Gehhilfefunktion. Die Integration
des Roboters in ein smartes Hausnetz befindet sich noch im Planungsstadium. Die ersten
Tests im "inHaus" stimmen jedoch zuversichtlich. "Care-O-bot hat gezeigt,
dass er sich schon jetzt sicher in häuslichen Umgebungen bewegen und seinen Benutzer bei
einfachen Assistenzaufgaben unterstützen kann", stellt Birgit Graf fest.
Werden Haus und Roboter vernetzt, lassen sich Roboterfunktionen in die smarte Umgebung
auslagern. "Auf diese Art können wir eine kompaktere und günstigere
Roboterplattform entwickeln", so Graf. Diese soll dann in Pilotwohnungen im
Dauerbetrieb getestet werden.
Weitere Informationen im Internet unter:
www.care-o-bot.de und www.inhaus-duisburg.de
Care-O-bot® II auf der CeBIT in Hannover: Halle 11, Stand F36
Zu dieser Mitteilung existieren Bilder im WWW. Siehe * http://idw-online.de/public/zeige_bild?imgid=9447
Care-O-bot II holt Saft aus dem Kühlschrank * http://idw-online.de/public/zeige_bild?imgid=9448
Als motorisierte Gehhilfe führt Care-O-bot® II seinen Benutzer sicher zum Ziel ©
Fraunhofer IPA
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.care-o-bot.de
http://www.inhaus-duisburg.de
Informationsdienst Wissenschaft
- idw - Pressemitteilung - Fraunhofer-Gesellschaft, Dr. Johannes
Ehrlenspiel, 17.12.2004
Roboter mit Köpfchen
Roboter haben ein schlechtes Image: Sie
gelten als eher beschränkt und unkreativ. Doch künftig sollen sie intelligent und
flexibel werden. Im EU-Projekt MACS bringt ein internationales Forscherteam ihnen
funktionsorientiertes Denken bei. Die Roboter von morgen sollen wie Menschen lernen und
Probleme lösen können.
Wann ist eine Maschine intelligent? Wenn sie genau das tut, wofür sie
gebaut wurde - beispielsweise Putzen oder Rasen mähen? Oder beginnt Intelligenz erst
jenseits der vorprogrammierten Handlanger- Tätigkeiten? "Ein wichtiges Kriterium ist
Flexibilität", sagt Dr. Erich Rome, Abteilungsleiter am
Fraunhofer-Institut für Autonome Intelligente Systeme AIS und Leiter des EU-Projekts
"Multisensory Autonomous Cognitive Systems Interacting with Dynamic Environments for
Perceiving and Using Affordances", kurz MACS.
"Für einen Menschen ist es selbstverständlich, flexibel auf
äußere Umstände zu reagieren. Sie denken immer funktional, also am Ergebnis
orientiert", erklärt Rome. "Roboter hingegen arbeiten bisher
objektorientiert." Wenn eine Maschine darauf programmiert ist, einen Stuhl zu
bringen, dann sucht sie ausschließlich nach einer
Sitzgelegenheit mit vier Füßen und einer Lehne. Auf die Idee, dass auch ein leerer
Getränkekasten den Anforderungen genügen könnte, kommt sie nicht.
"Um Maschinen funktionales Denken beizubringen, muss man ihnen die Gelegenheit geben,
die Dinge zu begreifen wie kleine Kinder", ergänzt der Informatiker Rome.
"Sie müssen ausprobieren und lernen können, was man mit einem Gegenstand alles
machen kann." Der amerikanische Wahrnehmungspsychologe James Gibson hat
dafür den Begriff "Affordanz" eingeführt: Er ist
abgeleitet vom englischen Wort "afford" - zu
deutsch "anbieten" oder "gewähren". Eine Affordanz
ist eine Handlungsmöglichkeit, die die Umwelt einem Menschen bietet, und die er erkennen
und nutzen kann. "Im EU-Projekt MACS bauen wir auf Gibsons
Theorie auf, um neue Ansätze für intelligente und lernfähige Roboter
zu entwickeln", so Rome. Der Fraunhofer-Forscher und sein Team arbeiten dabei eng mit
Wissenschaftlern der schwedischen Linköpings
Universitet, der Forschungsgesellschaft Joanneum Research und der Studiengesellschaft für
Kybernetik in Österreich sowie der türkischen Middle East Technical University zusammen.
Die EU unterstützt das
Projekt mit 1,9 Millionen Euro.
Drei Jahre haben die Forscher Zeit, um KURT 3D, einem flexibel
einsetzbaren Roboter vom Fraunhofer- Institut in St. Augustin, das funktionale Denken
beizubringen. Derzeit wird ein Übungsraum konzipiert - eine Art Spielzimmer,
in dem KURT 3D mit seinem magnetischen Greifarm nach Herzenslust
experimentieren kann. Er wird voraussichtlich ein ganzes Sortiment von Metallbausteinen
bekommen, die sich anheben, stapeln oder verschieben lassen. Beispielsweise große und
kleine Dosen, Rampen und Schwellen. Wenn der Roboter mit diesen Objekten "spielt",
lernt seine Steuerungssoftware ständig dazu. Nach einiger Zeit soll KURT 3D seinen Aktionsradius
selbstständig vergrößern. Dazu muss er allerdings erst einmal einiges über seine
Umwelt herausfinden: beispielsweise dass sich eine Tür nur
öffnet, wenn man mehrere schwere Gegenstände auf einen Schalter stellt; oder dass sich
Schwellen mit Hilfe von Rampen überwinden lassen. "Im EU-Projekt werden wir noch an
den Grundlagen arbeiten", erklärt Rome. "Unser Ziel ist es dabei, zu
zeigen, dass funktionale Roboter wie Menschen lernen und Probleme lösen können."
Langfristig werden die neuen, flexiblen Denkstrukturen nach Ansicht des Projektleiters die
Roboterwelt verändern: "Die Grundlagenforschung von heute wird in die Entwicklung
der nächsten und übernächsten
Roboter-Generation mit einfließen. Bisher sind Objekt- und Funktionsorientierung separate
Ansätze. Tatsächlich könnten sich die beiden Ansätze jedoch ergänzen. Je nach
Situation kann es für einen
Roboter sinnvoll sein, nach Handlungsalternativen zu suchen oder stur
nach Plan vorzugehen."
Auszug aus c´t Heft
02/2006
Aufrecht in die Zukunft
Stand und Trends der Robotik in Wissenschft und Anwendung
. . . .
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